Wurdest du gehackt? Oft ist es so, dass man eine Mail bekommt die einem in z.T. schlechten Deutsch mitteilt, dass man gehackt wurde und alle Daten ob vorteilhaft oder unvorteilhaft heruntergeladen wurden und man nun einen Betrag in Bitcon bezahlen soll, damit diese nicht öffentlich werden.

In so einem Fall gibt es drei Szenarien:

Beispiel Hack Mail
Hacker E-Mail

A: Du wurdest wirklich gehackt.

B: Du wurdest nicht gehackt.

C: Du wurdest nicht gehackt, sondern ein Dienst den du benutzt hast mit deiner E-mail Adresse und deinem Passwort.

In jedem Fall, egal ob A,B oder C ist zu empfehlen, dass du deine Passwörter  für jeden Dienst änderst. Du solltest auch keine Passwörter benutzen, die du schon seit Jahren in verschiedenen Varianten genutzt hast.

Ein anderer Dienst wurde gehackt

Wenn ein anderer Dienst gehackt wurde, solltest du überprüfen, ob deine gängigen Passwörter in dem Hack herausgefunden wurden. Sofern deine Passwörter dabei sind, solltest du so schnell es geht neue, individuelle Passwörter für deine Dienste benutzen, da es immer häufiger vorkommt, dass große Anbieter wie z.B. Yahoo gehackt werden und mehrere Millionen Zugangsdaten erbeutet werden.

Einen Blogeintrag zu dem Thema findest du hier!

Passwort Manager

Wenn du den Überblick verlierst, weil du zu viele individuelle Passwörter für die verschiedenen Dienste hast, macht es Sinn einen Passwort Manager zu benutzen. Für meine Passwörter benutze  ich den Passwort Manager 1Password. In 1Password kannst du dir Passwörter generieren und verschlüsselt speichern lassen. Dann kannst du Mit Hilfe eines Masterpasswortes auf alle Passwörter zugreifen und musst dir nur noch ein Passwort merken.

In meinen Webinaren zu 1Password gehe ich genau auf diese Problematik ein und erkläre in zwei Webinaren, wie 1Password funktioniert und wie man es nutzt.

Du brauchst Hilfe bei der Einrichtung von 1Password? Schau doch mal hier vorbei!

Fake Mails

In den meisten Fällen ist dein Router nicht gehackt worden, denn solche E-mails streben meist dazu an, dir Angst zu machen und damit Geld zu verdienen. Wenn aber dein Passwort auch in dieser Mail vorhanden ist, solltest du spätestens jetzt deine Passwörter ändern. Verwende am besten Passwörter die nicht auf dich zurückzuverfolgen sind.  

Wie sollte dein Passwort aussehen?

Du solltest für dein Passwort nicht unbedingt den Namen deines Sohnes mit seinem Geburtsdatum oder andere persönlichen Daten verwenden. Deswegen rate ich dir, individuelle Passwörter für jeden einzelnen Dienst zu verwenden. Dein Passwort sollte 8-16 Zeichen lang sein und Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen beinhalten.